Insgesamt 16 Arbeitsplätze im Labor für optische Werkstoffprüfung der Hochschule Rosenheim erhielten Mitte Mai jeweils zwei neue Mikroskope sowie aktuelle Computer und Software zur Bildaufnahme. In der Einrichtung der Fakultät für Holztechnik und Bau lernen Studierende, wie sie den Aufbau und die Struktur verschiedener Holzarten durch optische Methoden analysieren können. Die neuen Geräte helfen dabei: Ab sofort besteht die Möglichkeit, digitale Aufnahmen zu erstellen und diese am Bildschirm weiter zu bearbeiten. Die „Stiftung Bayerisches Baugewerbe“ ermöglichte die umfassende Modernisierung, sie spendete der Fakultät rund 230.000 Euro, etwa 63.000 Euro davon flossen in die Ausstattung des Labors.
„Mit der neuen Ausstattung können unsere Studierenden mikroskopisch genaue Ansichten verschiedener Holzarten erstellen. Die digitalen Bilder können auf einem Computerbildschirm dargestellt und Daten weit besser ausgewertet werden, als dies mit der bisher vorhandenen Technik möglich war“, freut sich Prof. Dr. H. Martin Illner, Leiter des Labors für optische Werkstoffprüfung. Außerdem könnten Studierende ab sofort auch am heimischen PC an den Bildern arbeiten und müssten nicht mehr so häufig ins Labor kommen.
Übungen und Praktika im Bereich Werkstoffprüfung müssen Studierende in den Studiengängen Holztechnik, Holzbau und Ausbau und Innenausbau absolvieren. Zudem nutzen Dozenten des Holzwirtschafts-Schwerpunkts innerhalb des Studiengangs Betriebswirtschaft sowie die Staatliche Fachschule für Holztechnik die Arbeitsplätze des Labors. In der Praxis wenden vor allem Gutachter und Mitarbeiter im Betrieb, die die Qualitätskontrolle am Material ausführen, die in Illners Labor vermittelten Methoden an. „Die optische Prüfung liefert z. B. Aufschluss darüber, warum ein Bauteil gebrochen ist“, erklärt Illner.
Damit die Arbeit mit den Mikroskopen und der mitgelieferten Computerausstattung in Zukunft gut gelingt, erhielten alle Mitarbeiter des Labors bei der Übergabe der Geräte eine Einführung in die Nutzung der Hightech-Geräte.
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