Vom 27. bis 28. Oktober 2011 findet der diesjährige Europäische Laubholzkongress des American Hardwood Export Council (AHEC) erstmalig in Polen statt. Für Holzfachleute ist der Kongress ein wichtiger Termin: Er bietet eine hervorragende Möglichkeit, um sich persönlich mit anderen Teilnehmern über aktuelle Themen und Herausforderungen des Laubholzmarktes auszutauschen. Gleichzeitig ist die Veranstaltung eine gute Plattform, um den Kontakt mit amerikanischen Laubholzexporteuren und Handelspartnern zu intensivieren.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Laubholzkongresses stehen vor allem Umweltfragen, die für die Holzwirtschaft sowie den Handel immer wichtiger werden. Dazu gehört unter anderem die neue EU-Holzhandelsverordnung, die Herausforderung der Zertifizierung, die Nutzung der Umweltprodukt-Deklarationen, das Errichten von „grünen“ Gebäuden und die Vorstellung der Studie zum „Life Cycle Assessment“ (LCA). David Venables, Europa-Direktor von AHEC, dazu: „Wir möchten ehrlich gegenüber unseren Handelspartnern sein. Unser umweltbewusstes Handeln ist die beste Voraussetzung dafür, Europa unseren Umweltgedanken zu präsentieren und damit die Märkte in dieser Region zu entwickeln. Gleichzeitig steht beim Kongress der Austausch über den Absatz von amerikanischen Laubhölzern im Blickpunkt. Teilnehmer können aktuelle Themen des Marktes erörtern, an Podiumsdiskussionen teilnehmen und sich mit Geschäftspartnern austauschen.“
Neben dem offiziellen Programm, das in Kürze veröffentlicht wird, sind Networking und informelle Begegnungen geplant, die den Kongress begleiten. David Venables fasst zusammen: „Zum ersten Mal findet der Europäische Laubholzkongress in Polen statt. Polen ist ein wichtiger Markt in der Produktion und in der Lieferung von amerikanischen Laubholzprodukten in europäische Länder. Wir freuen uns schon sehr, viele neue Kontakte zu knüpfen sowie langjährige Geschäftspartner wiederzusehen.“
2010 ist die Exportrate von amerikanischen Laubhölzern nach Polen, im Vergleich zu den letzten drei Jahren, um über 200 Prozent auf fast 5.000 m³ gestiegen. Dazu David Venables: „Amerikanische Laubhölzer gewinnen auf dem polnischen Markt zunehmend an Bedeutung: 10 Prozent der verwendeten Laubhölzer stammen aus den USA. Die Exportstatistiken wie auch die positiven Rückmeldungen der polnischen Importeure und Verarbeiter bestätigen, dass die Nutzung amerikanischer Laubhölzer in Polen gestiegen ist.“ Obwohl andere europäische Länder höhere Werte vorweisen können, ist dies eine positive und bedeutende Entwicklung in der gesamten Importstatistik von US-Laubhölzern. „Wir stellen deutlich fest, dass polnische Firmen vermehrt amerikanische Laubhölzer direkt einkaufen. Aber gleichzeitig vermuten wir, dass das Volumen – aufgrund indirekter Importwege durch andere europäische Märkte – noch viel größer ist. Insgesamt könnte der Verbrauch bei 10-15.000 m³ pro Jahr liegen“, vermutet David Venables.
Der Europäische Laubholzkongress ist vor allem für Handelspartner, amerikanische Exporteure, europäische Importeure und größere verarbeitende Unternehmen eine wichtige Veranstaltung. Für Teilnehmer aus der EU sowie AHEC-Mitarbeiter ist der Kongress kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
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